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Aktuelles zur Lage im Philiacare Pflegeheim Dohna

UPDATE 04.11.2021
Nach vier anstrengenden Wochen für alle Beteiligten dürfen wir heute darüber informieren, dass alle Bewohner unseres Hauses negativ getestet sind. Auch der größte Teil der Mitarbeiter ist wieder im Einsatz. Einige sind in den letzten Tagen schwerer erkrankt und haben zum Teil schwere Verläufe bei infizierten Familienangehörigen durchzustehen.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die Geduld und Nachsicht aller Bewohner und Angehörigen, für die Unterstützung und den Zuspruch, und wir möchten uns bei all den Mitarbeitern im Haus ausdrücklich bedanken, die sich im Rahmen der bis zum 05.11.2021 noch laufenden 12-Std-Schichten bis an ihre Grenzen verausgabt haben. Ein besonderes Dankeschön gilt auch den Mitarbeitern der Gesundheitsämter Pirna und Dresden für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wie bereits angekündigt werden auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen verschiedene Schutzmaßnahmen beibehalten, die wir teilweise bereits seit 08.10.21 eingeführt haben. Für Besucher und Angehörige bedeutet das:

• Zutritt nur mit negativen Antigentest, der im Haus durch unsere Mitarbeiter durchgeführt wird – unabhängig vom Vorliegen einer Impfung.
• Während des ganzen Aufenthaltes muss zwingend eine FFP2-Maske korrekt sitzend getragen werden.
Kein vorangegangener Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen.
Keine Symptome einer COVID-19 Erkrankung. Auch bei Erkältungssymptomen bitten wir von einem Besuch abzusehen (unserer Erfahrung nach deuten auch Halskratzen, belegte Stimme, Kopfschmerzen und auch Schnupfen auf eine mögliche Erkrankung hin).


Um die Koordinierung der Besuche zu ermöglichen, ist bitte unbedingt eine Voranmeldung und auch das Ausfüllen entsprechender Formulare zur Kontaktnachverfolgung unbedingt erforderlich.

Aktuell bieten wir folgende Besuchszeiten an:

• Vormittags 10.45 Uhr
• Montag, Dienstag, Donnerstag jeweils 15.00 Uhr, 15.45 Uhr und 16.30 Uhr.

Nur wenn diese Vorsichtsmaßnahmen von allen lückenlos eingehalten und unterstützt werden, ist die Gefahr für die Bewohner zu minimieren – eine 100%ige Sicherheit wird es nicht geben, das hat uns die Erfahrung der letzten Wochen gelehrt. Auf dieser Grundlage bitten wir alle Angehörigen unserer Bewohner, sich intensiv mit den Vorteilen einer Impfung auseinanderzusetzen. Nach unseren Erfahrungen reduziert die Impfung in vielen – nicht in allen Fällen – Risiken erheblich und verkürzt den Krankheitsverlauf entscheidend.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und wünschen allen: bleibt gesund.

UPDATE 29.10.2021
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass gestern nur noch 3 Bewohner positiv getestet wurden. Aktuell laufen die Quarantänemaßnahmen des Gesundheitsamtes für die einzelnen Betroffenen noch größtenteils bis 31.10.2021, teilweise darüber hinaus.

Was uns traurig macht: vier unserer Bewohner in einem teilweise schlechten Allgemeinzustand waren durch die Infektion trotz vorhandenem Impfschutz so geschwächt, dass sie eingeschlafen sind. Unser Mitgefühl und Beileid gilt ihren Angehörigen und Freunden, zu denen wir in persönlichem Kontakt stehen. Es macht uns sehr betroffen, dass wir bei ihnen unseren Kampf verloren haben. Unser einziger Trost ist, dass sie friedlich eingeschlafen sind und wir von Herzen sagen können, dass wir um jeden einzelnen gekämpft und unser Bestes gegeben haben.

Größere Sorgen macht uns weiterhin die Gesundheit unserer Mitarbeiter. Einige sind schwerer und langfristiger erkrankt. Dank des Einsatzes aller konnten wir diese Krisensituation mit eigenem Personal bewältigen. Dafür gilt unser aller Dank jedem einzelnen, der in dieser Situation für die Bewohner Einsatz gezeigt und sein Bestes gegeben hat.

Dank guter Vorsorge war auch stets genügend Schutzausrüstung vor Ort, um zum Einsatz gebracht zu werden.

Unser aktuelles Fazit: das Corona-Virus ist deutlich ansteckender als vermutet. Der Abstand von Infektion zur zweiten Impfung scheint ebenso wie die Viruslast der man ausgesetzt war eine entscheidende Rolle beim Krankheitsverlauf gespielt zu haben. Die Impfung bietet einen nicht zu unterschätzenden Schutz – sowohl bei der Länge als auch der Schwere der Erkrankung. Sie schützt im Allgemeinen vor einem Krankenhausaufenthalt und in vielen Fällen auch vor dem Tod.

Wir werden auf Grund unserer persönlichen Erfahrungen einige Schutzmaßnahmen für die nächste Zeit aufrechterhalten: das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske, der verpflichtende Antigentest auch für geimpfte Mitarbeiter und Besucher, Einschränkungen bei den Anwesendenzahlen für Veranstaltungen im Haus.

Wir bedanken uns für die vielen Gebete, guten Wünsche und lieben, motivierenden Nachrichten an uns und die Bewohner und Mitarbeiter des Hauses – das tut genau zur richtigen Zeit richtig gut.

UPDATE 21.10.2021
Wie versprochen informieren wir kurzfristig über den aktuellen Stand im Haus. Wir sind froh, berichten zu können, dass Stand heute – 21.10.2021 – nur noch 12 Bewohner Symptome zeigen bzw. durch Antigentest noch positiv getestet sind.

Angehörige schwerer betroffener Bewohner haben wir wie versprochen persönlich kontaktiert und auf dem Laufenden gehalten. In diesen Fällen bemühen wir uns um einen engen persönlichen Kontakt.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken: bei unseren Bewohnern für ihre Geduld, bei den Angehörigen und Freunden für das Verständnis und die Unterstützung und natürlich vor allem bei unseren Mitarbeitern für ihren selbstlosen, aufopfernden Einsatz – Tag und Nacht darum bemüht, die Bewohner unter den gegebenen Umständen bestmöglich zu versorgen.

Ab dem 01.11.2021 hoffen wir wieder in den Normalbetrieb übergehen zu können.

UPDATE 19.10.2021
Mit großer Besorgnis beobachten wir aktuell die steigenden Fallzahlen an Infektionen mit dem Corona-Virus – und wie wir seit einigen Tagen nun aus eigener Erfahrung wissen, nicht ohne Grund.

Ende der Kalenderwoche 40 kam es wie berichtet zu einem Eintrag der Virusinfektion in unser Haus. Darüber haben wir aktuell auch auf unserer Website informiert. Binnen einiger weniger Tage sind nun trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen ¾ der Bewohner und Mitarbeiter angesteckt und teilweise erkrankt. Wir erleben, wie sich das Virus trotz Zimmerversorgung und Vollschutz (FFP2-Maske, Kittel, Brille usw.) rasant unter den Bewohnern und Kollegen verbreitet hat.

Aktuell musste Dank der hohen Impfquote noch kein Bewohner ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die allermeisten erholen sich binnen weniger Tage wieder sehr gut. Manche sind länger geschwächt. Im Falle der Bewohner, die schwerer erkrankt sind kontaktieren wir die jeweiligen Ansprechpartner von uns aus aktiv. Leider können wir nicht jeden Angehörigen immer 100% zeitnah informieren, insbesondere dann, wenn sich der Allgemeinzustand sehr schnell verändert oder nur leichte oder keine Symptome beim Bewohner vorliegen.
Unsere – stark dezimierte – Belegschaft arbeitet aktuell in Teams mit 12-Std-Schichten. Alle geben bis zum Rande der Erschöpfung und darüber hinaus selbstlos ihr Bestes, wissend, dass sie sich dabei möglicherweise sehr wahrscheinlich selbst infizieren.

Wir bitten demnach, Rückfragen aktuell am besten per E-Mail an dirk.erbkamm@philiacare.de zu richten. Wir rufen kurzfristig zurück und informieren nach bestem Wissen. Rückfragen bei der Diensthabenden Fachkraft sind aktuell nicht möglich, da diese jeweils bei den pflegebedürftigsten Bewohnern im Vollschutz im Einsatz ist, und nicht ans Telefon gehen kann. Anrufe machen so gesehen keinen Sinn.
Besuche können mindestens in dieser Woche und wahrscheinlich auch nächste Woche noch nicht erfolgen. Wo es die gesundheitliche Situation des Bewohners gebietet, werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um das im Rahmen der eigenen Verantwortung des Besuchers natürlich zu ermöglichen.

Die vielen Gebete und Gedanken für unsere Lieben geben allen Kraft. Für diese liebevolle Unterstützung und das Verständnis möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

UPDATE 11.10.2021
Leider müssen wir aktuell Besuchsmöglichkeiten für unser Haus stark einschränken / aussetzen. Im Kollegenkreis und leider auch unter den Bewohnern des Heimes gibt es momentan einige wenige Infektionen. Eine Bewohnerin befindet sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung, die anderen zeigen lediglich Erkältungssymptome. Niemand musste ins Klinikum eingewiesen werden.

Wir sind froh, dass dank der hohen Impfquote sowohl im Personal als auch unter unseren Bewohnern das Risiko einer Erkrankung bzw. eines schweren Verlaufes erheblich minimiert wird. Alle im Haus geben ihr Bestes, um die infizierten Bewohner so optimal wie möglich zu versorgen und kurzfristig eine Normalisierung der Situation zu erreichen. Die Angehörigen Betroffener wurden bereits informiert.

Rückfragen sind bitte an Dirk Erbkamm oder Jörg Schlenker unter 03529-52686-151 zu richten.

UPDATE 25.05.2021
Mit der aktuellen Neuregelung der Sächsischen Coronaschutzverordnung vom 22.05.2021 ist es uns ab sofort möglich, alle geimpften Besucher geimpfter Bewohner jederzeit und ohne Einschränkung zu Besuchen zu empfangen. Geimpfte Besucher können in unserem Haus ohne Anmeldung und ohne aktuellen Test ihre geimpften Angehörigen auch wieder in ihrem privaten Umfeld im Zimmer besuchen und sind nicht mehr auf die dafür bislang getroffenen Vorkehrungen angewiesen. Dafür ist einzig als Nachweis der Impfausweis im Original erforderlich.

Für alle anderen Besucher und ungeimpfte Bewohner bleiben unsere untenstehenden Regelungen in Kraft: Besucher müssen weiterhin einen tagesaktuellen Antigen-Test im Original bescheinigt nachweisen oder sich beim Betreten des Hauses testen lassen. Für diesen Personenkreis halten wir die bewährten Besuchsmöglichkeiten im Garten oder im Vorraum bereit.

Das Tragen einer FFP2-Maske bleibt für alle Besucher – geimpft oder ungeimpft – weiterhin erforderlich.


UPDATE 07.05.2021
Die aktualisierte Coronaschutzverordnung schreibt weiterhin vor, dass stationäre Pflegeeinrichtungen in ihrem Hygienekonzept Regelungen zu treffen und darüber auf der Website zu informieren haben. Besucher unseres Hauses müssen demnach weiterhin einen negativen PCR- oder Antigentest bescheinigt vorweisen. Diese Bescheinigung ist im Original vorzulegen (eine Kopie oder ein Selbsttest ist nicht ausreichend und wird nicht als Nachweis akzeptiert). Diesen Test kann man in unserer Einrichtung vornehmen lassen. Während des gesamten Aufenthaltes / Besuches ist eine FFP2-Maske ständig zu tragen. Letzteres bedeutet, das gemeinsame Mahlzeiten mit unseren Bewohnern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich sind.

Je Bewohner ist aktuell eine Maximalzahl von zwei Besuchern zulässig. Für einen Besuch ist aus organisatorischen Gründen eine rechtzeitige vorherige telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Ein Besuch in der Sterbephase eines Bewohners ist selbstverständlich jederzeit nach Rücksprache realisierbar.

Abweichungen und gesonderte Vereinbarungen zu den o.g. Regelungen sind nur nach vorheriger Absprache mit der Geschäftsleitung möglich und durch uns umsetzbar.



UPDATE 12.04.2021
Mit der neuen aktuellen Sächsischen Coronaschutzverordnung vom 09.04.2021 ist festgelegt worden, dass stationäre Pflegeeinrichtungen auf ihrer Website bekanntgeben sollten, wie viele Besucher je Bewohner empfangen werden dürfen. Dabei richtet sich die Anzahl der Besucher danach, wie Testkapazitäten und die Abläufe in der Einrichtung organisiert werden können, sowie ob und welche räumlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung schreibt weiterhin vor, dass Besucher einer stationären Einrichtung einen negativen PCR- oder Antigentest bescheinigt vorweisen müssen (ein Selbsttest ist nicht ausreichend und wird nicht als Nachweis akzeptiert). Diesen Test kann man in unserer Einrichtung vornehmen lassen. Während des gesamten Aufenthaltes / Besuches ist eine FFP2-Maske ständig zu tragen. Letzteres bedeutet, das gemeinsame Mahlzeiten mit unseren Bewohnern zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich sind.

Für unser Haus gilt: je Bewohner ist eine Maximalzahl von zwei Besuchern zulässig. Für einen Besuch ist aus organisatorischen Gründen eine rechtzeitige vorherige telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Ein Besuch in der Sterbephase eines Bewohners ist selbstverständlich jederzeit nach Rücksprache realisierbar.

Abweichungen und gesonderte Vereinbarungen zu den o.g. Regelungen sind nur nach vorheriger Absprache mit der Geschäftsleitung möglich und durch uns umsetzbar.

Wir hoffen, dass alle geimpften Bewohner des Hauses schon bald mehr Freiheiten durch geltende Verordnungen eingeräumt bekommen und freuen uns über jedes Stück Freiheit und jede positive Veränderung. Wir möchten gern unseren herzlichen Dank an alle Angehörigen richten, die uns und die uns anvertrauten Bewohner in den letzten Wochen und Monaten mit so viel Geduld und Liebe unterstützt haben. Das hat zweifellos zum Schutz der Bewohner beigetragen und verhindert, das auch unser Haus von einer Welle Covid-19 Erkrankungen heimgesucht wurde.


UPDATE 01.02.2021
Wie angekündigt wurden am 30.01./01.02. die Impfungen im Haus mit Hilfe von Frau Dr. Ziege und Frau Dr. Sell abgeschlossen. Bewohner die noch nicht geimpft werden konnten, erhalten Impftermine perspektivisch über die Impfzentren. Hierzu werden die jeweiligen Bevollmächtigten und Betreuer aktiv.

Um die Besuchszeiten auszuweiten haben wir eine weitere Mitarbeiterin gewinnen können. Ab diese Woche (KW 5), beginnend mit Samstag, stehen zusätzliche Besuchszeiten am Nachmittag zur Verfügung. Dafür haben wir jeweils dienstags, donnerstags und samstags Testkapazitäten und Besuchszeiten um 15.00 Uhr, 15.45 Uhr und 16.30 Uhr reserviert. Eine telefonische Voranmeldung ist dafür weiterhin unbedingt Voraussetzung. Alle anderen – bereits bekannten und hier veröffentlichten – Regelungen und Hinweise zu Besuchen im Heim behalten trotz der durchgeführten Impfungen auf Grundlage der geltenden Coronaschutzverordnung und Allgemeinverfügungen des Landkreises gemäß Vorgabe des SMS ihre Gültigkeit.


UPDATE 16.01.2021
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat eine neue Corona-Schutz-Verordnung mit Wirkung ab 16.01.2021 erlassen.

Nach § 7 Abs. 3 Satz 1 SächsCoronaSchVO gilt ab 16.01.2021 für Besucher UND für Personal in allen Bereichen von Alten- und Pflegeheime sowie für Tagespflegeeinrichtungen das Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbarem Standard als verpflichtend.

Das heißt, ohne FFP2-Maske kann unabhängig vom Testergebnis eines PCR oder Antigen-Schnelltests kein Zutritt erfolgen.


UPDATE 11.01.2021
Es gibt gute Neuigkeiten: am 10. und 11.01.2021 konnten insgesamt 38 Bewohner und 33 Mitarbeiter unserer Pflegeeinrichtung erfolgreich die erste der beiden notwendigen Impfungen bekommen!

Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle geht an Frau Dr. Ziege und Frau Dr. Sell, die beide sofort kurzfristig einsatzbereit waren und die Impfungen vorgenommen haben – und das Impfteam des Landkreises sowie an unsere Pflegedienstleitung Frau Katrin Reuer: nur Dank ihres Engagements wurde das alles so schnell möglich.

In der KW 05 wird dann die zweite Impfung („Booster“) erfolgen und ca. ab KW 07 ist dann mit einer Immunität der geimpften Bewohner und Mitarbeiter zu rechnen. Das verleiht uns in diesen turbulenten Zeiten eine gewisse Sicherheit, die wir wirklich sehr schätzen. Eines ist uns aus unserer Sicht absolut klar: das ist eine eindeutige Gelegenheit, sich bei unserem Schöpfer, Jehova, von Herzen zu bedanken!


UPDATE 04.01.2021
Ab 04.01.2021 gelten folgende Besuchszeiten: Montag bis Freitag 9.45 Uhr, darüber hinaus nach telefonischer Absprache und Vereinbarung (dies ist erforderlich, damit personelle, zeitliche und technische Kapazitäten für die Durchführung der Antigen-Tests geplant werden können).

Ein zeitgenaues Erscheinen ist wegen des eng getakteten Arbeitstages unserer Mitarbeiter unbedingt erforderlich.

Vielen lieben Dank!


UPDATE 08.12.2020
Mit Wirkung vom 09.12.2020 0.00 Uhr tritt eine aktualisierte Allgemeinverfügung für den Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge in Kraft. Dies wurde erforderlich, da die aktuellen Infektionszahlen im Landkreis weiterhin steigen. Die Allgemeinverfügung lässt Besuche in Pflegeeinrichtungen grundsätzlich nur mit Vorlage eines gültigen Testergebnisses eines PCR Tests zu. Dieser darf nicht älter als 48 Std. sein. Alternativ ist die Testung vor Ort mit Hilfe eines Covid-19-Antigen-Schnelltests zulässig. Ohne Testergebnis darf der Zutritt zur Pflegeeinrichtung nicht gewährt werden.

Gleiches gilt gemäß dieser Allgemeinverfügung auch für das Verlassen und Wiederbetreten der Einrichtung durch Bewohner (Arztfahrten u.ä.).
Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter www.landratsamt-pirna.de.

Um Besuche weiterhin zu ermöglichen, haben wir folgendes beschlossen:

Variante a) Der Besucher kann einen gültigen PCR-Test mit negativem Ergebnis nachweisen, der nicht älter ist als 24 Std. In diesem Fall kann der Besuch nach telefonischer Voranmeldung um 10.45 Uhr, 12.45 Uhr (für mobile Bewohner) und 16.30 Uhr täglich erfolgen.

Variante b) Besucher werden durch uns mit einem Schnelltest getestet. Ab Mittwoch, den 09.12.2020 bieten wir um 9.45 Uhr und Dienstags und Freitags 13.00 Uhr die Gelegenheit, dass ein Bewohner des Hauses nach telefonischer Voranmeldung Besuch empfangen kann (im Anschluss an einen erfolgten Schnelltest).


Unabhängig davon sind nach Absprache jederzeit Besuche zur Sterbebegleitung und in Ausnahmesituationen gestattet und werden durch uns möglich gemacht. Die bisherigen Planungen für die Feiertage bleiben vorerst wie unten benannt bestehen.

Quelle Bilder: Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge / NDR / Uni Juelich


UPDATE 20.11.2020
Trotz der Maßnahmen der Bundesregierung ("Lockdown light") und der Unterstützung fast aller in der Bevölkerung steigen die Infektionszahlen bundesweit weiter an. Im Landkreis haben wir mittlerweile eine 7-Tages-Inzidenz von 336,3 und mehr als 1.230 aktuell Infizierte.

In mehr als jeder Dritten stationären Einrichtung gibt es mittlerweile aktive Covid-19 Infektionen.

Das bereitet uns große Sorgen. Auf Grund dessen haben wir beschlossen, allen ans Herz zu legen auf Spaziergänge mit Angehörigen wo immer möglich zu verzichten. Wir können das auf Basis der aktuellen Daten niemandem empfehlen. Appellierend an den gesunden Menschenverstand und den gemeinsamen Wunsch um die Erhaltung der Gesundheit unserer Bewohner bitten wir ausdrücklich darum, das sorgsam abzuwägen.

Wir haben heute noch einmal mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufgenommen. Unser Testkonzept mit Antigen-Schnelltests für Besucher liegt dort seit dem 26.10.2020 vor. Sobald wir Rückmeldung dazu haben können wir konkretere Planungen für Besuche im Haus umsetzen. Aktuell sind die Gesundheitsämter deutlich ausgelastet und die Mitarbeiter dort über ihrer Belastungsgrenze.

Wir informieren selbstverständlich zeitnah über Änderungen / Ergänzungen / Empfehlungen und bedanken uns für das Verständnis und die Unterstützung die uns und unseren Bewohnern von so vielen Seiten entgegen gebracht wird.

Anmerkung: Die Besuchsmöglichkeit über den Besucherraum (siehe unten) und unsere Planungen für die freien Tage zum Jahreswechsel bleiben zum jetzigen Zeitpunkt erhalten.

Quelle Bild: NDR


UPDATE 13.11.2020
Uns liegt es sehr am Herzen, für unsere Bewohner Besuchsmöglichkeiten an den Feiertagen zu schaffen. Wir sind froh, zu den wenigen stationären Pflegeeinrichtungen zu gehören, die für den Ernstfall mit Testkapazitäten (Antigen-Schnelltests) ausgestattet wurden. Das ermöglichte uns, ein Besucherkonzept für die Zeit der Feiertage und des Jahreswechsels zu erstellen.

Es wird zu jeweils einem Termin am Vormittag und am Nachmittag möglich sein, mit Bewohnern im Ergo-Raum in direktem Kontakt zu stehen. Dafür können je Besuchstermin 2-3 Besucher kommen. Diese werden von uns vor Besuchsbeginn auf Corona mit Hilfe eines Schnelltests getestet (Abstrich aus dem Rachenraum). Dafür werden in den nächsten Tagen ausgewählte Pflegefachkräfte geschult, die an diesen Tagen als Diensthabende Fachkraft im Haus sind. Für die Besuche steht jeweils ein Zeitfenster von ca. 1 Std. zur Verfügung.

Leider sind die Testkapazitäten noch begrenzt, ebenso wie das zur Verfügung stehende Personal. Vielleicht können wir dieses Vorgehen auch künftig einsetzen, um direkte Besuche zu ermöglichen, sofern die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stehen. Dafür sind die Feiertage sozusagen „Testlauf“.

Hier die jeweiligen Besuchstermine:

  • Mittwoch 23.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

  • Donnerstag 24.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

  • Freitag 25.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

  • Samstag 26.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

  • Sonntag 27.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

  • Montag 28.12.2020 09:45 Uhr und 15:45 Uhr

und

  • Dienstag 29.12.2020 09:45 Uhr

  • Mittwoch 30.12.2020 09:45 Uhr

  • Donnerstag 31.12.2020 09:45 Uhr

sowie

  • Samstag 02.01.2021 09:45 Uhr

  • Sonntag 03.01.2021 09:45 Uhr

Es ist unbedingt erforderlich, diese Termine so früh und zeitnah wie möglich zu vereinbaren, damit so viele Bewohner wie nur irgend möglich davon profitieren können.

Wir hoffen wirklich, künftig auf dieses System zurückgreifen zu können, um ein Stück „Normalität“ für alle Beteiligten zurückzugewinnen.
Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung!


UPDATE 10.11.2020
Mittlerweile ist nahezu jede vierte stationäre Einrichtung im Landkreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge von Corona-Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern betroffen. Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. Deswegen haben wir beschlossen, dass ab sofort keine Spaziergänge mit Bewohnern außer Haus mehr durch uns angeboten werden können.

Es steht jedoch der neu geschaffene Besucherraum zur Verfügung. Die dafür erforderlichen Umbaumaßnahmen wurden abgeschlossen, und wir sind glücklich, maximalen Komfort bei minimalstem Risiko gewährleisten zu können. Hier ein Bild:

Darüber hinaus sind für besondere Situationen natürlich jederzeit nach Absprache mit der Pflegedienstleitung und Geschäftsleitung auch besondere Besuchsmöglichkeiten schaffbar.


UPDATE 26.10.2020
Dank der Unterstützung aller – Angehörige, Betreuer, Therapeuten, Ärzte und nicht zuletzt der Bewohner und Mitarbeiter im Haus – ist es uns bis heute gelungen, noch verschont zu bleiben.

In den vergangenen scheinbar ruhigen Wochen und Monaten haben wir umfangreich Schutzausrüstung beschafft, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Die Geschäftsleitung tagt seit Beginn der Pandemie jeden Montag und Dienstag um sich über die aktuelle Situation und daraus resultierende Maßnahmen abzustimmen. Bei Bedarf erfolgt der Austausch täglich, auch am Wochenende. Uns ist bewusst, dass die teilweise täglich neu zu treffenden Entscheidungen jeden im Haus vor Herausforderungen stellt, ganz besonders unsere Bewohner. Unser Ziel ist nach wie vor, zumindest das Leben innerhalb der Einrichtung und die Bewegungsfreiheit der Bewohner im Haus, den gelebten Alltag so „normal“ wie irgend möglich zu bewahren.
In den Sommermonaten war es uns möglich, etwas lockerer mit den Besuchsregelungen umzugehen. Unser „Besuchertisch“ im Garten am Übergang zum Parkplatz wurde eifrig genutzt. Das ist auf Grund der Witterung in den Wintermonaten nun nicht möglich. Auch die steigenden Infektionszahlen und die damit wachsende Gefahr für unsere Bewohner zwingt uns in dem Bewusstsein der Verantwortung zu Anpassungen.


Ab sofort findet man auf unserer Website im Internet www.philiacare.de unter „Aktuelle Hinweise“ fast tagesaktuell Hinweise zu den momentan geltenden Regelungen. Diese werden auf Grundlage der jeweils gültigen Fassung der Corona-Schutz-Verordnung, der Allgemeinverfügungen des Gesundheitsamtes, den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes und den Hinweisen des Robert-Koch-Institutes erarbeitet und wenn nötig taggenau angepasst. Sich auf der Website und in der Tagespresse zu informieren erspart möglicherweise Rückfragen.
Was gilt aktuell? Stand heute, 26.10.2020 ist für eine einzelne Person ein Bewohnerkontakt möglich, wenn der Besucher die nachfolgenden Punkte mit seiner Unterschrift bestätigt:

  • ich weise keine Erkältungssymptome auf
  • ich stehe nicht im Kontakt zu einer SARS CoV-2 infizierten Person bzw. der Kontakt ist länger als 14 Tage her
  • ich habe mich in den letzten 14 Tagen nicht im Ausland oder einem Risikogebiet aufgehalten
  • ich wurde durch die Einrichtung zu einer gründlichen Basis- und Händehygiene informiert (siehe Merkblätter, Aushang)
  • ich habe mir vor bzw. unmittelbar nach Betreten der Einrichtung gründlich die Hände zu waschen / desinfiziert
  • ich und der Bewohner halten den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m ein
  • ich trage im Kontakt mit dem Bewohner einen Mund-Nasen-Schutz (MNS), und bin über die sachgerechte Anwendung desselben durch die Einrichtung informiert.



Dann – unter Einhaltung dieser gesetzlich fixierten Vorgaben – ist ein Besuch im Haus nur in dem dafür vorgesehenen Besucherraum möglich. Dabei sind Besucher und Angehöriger räumlich getrennt, um jedes Risiko einer Infektion auszuschließen.

Der Ablauf wäre dabei wie folgt: Der Besucher wird durch einen Mitarbeiter empfangen, und zu dem Raum gebracht. Dabei hat der Besucher stets den MNS zu tragen und direkten Kontakt zum Bewohner unbedingt zu vermeiden. Es ist sofort die schriftliche Bestätigung (Besuchernachweis) durch den Besucher zu unterzeichnen. Bei Unsicherheiten ist die Körpertemperatur zu kontrollieren oder gffs der Besuch abzulehnen. Erst nach Schließen der Tür zum Besucherraum wird der Bewohner geholt und davor platziert. Der Raum ist deckenhoch mit Plexiglasscheiben ausgerüstet, so das Besucher und Bewohner sich gut sehen können. Zusätzlich ist die Möglichkeit geschaffen, mit Hilfe einer Gegensprechanlage den Austausch zu erleichtern / Ton zu verstärken, ohne dass der Bewohner hierzu tätig werden muss. Während des Besuches kann der Raum auch gelüftet werden, dies ist zum Beispiel durch permanentes Öffnen / Kippen der gegenüberliegenden Fenster möglich. Nach Abschluss des Besuches muss genug Zeit verbleiben, damit der Raum und die Möbel desinfiziert und stoßgelüftet werden kann, bevor ein neuer Besucher Zutritt erhält.
Alternativ können Besucher das Besucherfenster zu nutzen, da der Besucher sich diesem im erforderlichen Maß von außen nähern kann und es von den Bewohnern gefahrlos genutzt werden kann.

Die Besuchsdauer sollte 15 min nicht überschreiten. Jeder Besuch ist grundsätzlich spätestens am Vortag telefonisch mit den hierfür entscheidungsbefugten Mitarbeitern der Einrichtung abzustimmen.

Für unser Haus sind folgende Besuchszeiten definiert:

  • 9:45 Uhr
  • 10:45 Uhr
  • 12:45 Uhr (für selbständig mobile Bewohner)
  • 15:30 Uhr
  • 16:30 Uhr

(Für Wechsel der Besucher, Desinfektion usw. – siehe unten – ist entsprechend Zeit einzuplanen).


Neben den oben genannten Besuchsmöglichkeiten bleibt zum jetzigen Zeitpunkt noch die Variante, mit dem Bewohner spazieren zu gehen. An der frischen Luft ist nach aktuellem Wissensstand die Infektionsgefahr geringer. Dennoch ist darauf zu achten, dass die AHA-Regeln eingehalten werden und keine zusätzlichen Kontakte entstehen (Verwandtschaft, Einkauf oder ähnliches wäre kontraproduktiv). Auch der Bewohner muss nach Verlassen des Hauses dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es ist uns allen klar, dass diese Regelungen unbefriedigend sind und alle zu Kompromissen zwingen. Wir sind darüber hinaus auch in der Verpflichtung, alle Positionen der Heimbewohner ohne Wertung gleichrangig zu berücksichtigen: Positionen von Bewohnern die gar keinen Besuch im Haus für niemanden zulassen würden ebenso wie die Position der Bewohner, denen „egal“ ist ob sie möglicherweise an einer Infektion versterben. Beide Positionen sind gleichwertig von uns wertneutral zu berücksichtigen. Andererseits handelt es sich bei einer Pflegeeinrichtung um eine Gemeinschaftsunterkunft, für die spezielle „Spielregeln“ für alle gelten.

Wir bedanken uns für das Verständnis und die Unterstützung und versprechen, dass alle Mitarbeiter von uns immer wieder motiviert werden, zum Schutz und der Versorgung der Bewohner ihr Bestes zu geben.